Wir bauen ein neues Haus an die gleiche Stelle. Es ist ein bisschen niedriger und ein wenig kürzer. Das steile Dach überrascht nicht. Ein Fenster, übereck, akzentuiert die straßenseitige Fassade.
Ein altes, eher kleines Hotel, der sogenannte Neue Adler, stellt seinen Dienst ein. Bei genauerer Inaugenscheinnahme stellt sich heraus, dass es sich bei dem Gebäude um Flickwerk handelt. Im Laufe der letzten Jahrzehnte scheint immer etwas verändert, kaschiert, weggenommen oder hinzugefügt worden zu sein. Man findet kaum noch Grundstruktur, auf die sich aufbauen lässt. Auch die bauzeitliche Gestalt lässt sich nicht wiederfinden. Wir bauen ein neues Haus an die gleiche Stelle. Es ist ein bisschen niedriger und ein wenig kürzer. Das steile Dach überrascht nicht. Ein Fenster, übereck, akzentuiert die straßenseitige Fassade. Die so beliebte Seeseite erhält einen großzügigen Balkon bis ins Dachgeschoss, gebaut als selbstständig stehende Konstruktion aus Holz. Er verbindet die Wohnungen mit dem Außenraum des Hofes. Das Haus beherbergt 3 Wohnungen. Das Erdgeschoss weist einen großzügigen Durchgang zum Hof auf. Hier findet sich für jede Wohnung ein spindartiger Schrank, in dem Gartenutensilien Unterschlupf finden können. Die Außenwände wurden aus ca. 42 cm starke Hochloch-Ziegelmauern gebaut. Die Be- und Entlüftung wird über eine zentrale Ablüftung je Wohnung durch Fensterfalzlüfter gewährleistet. Ein Fahrstuhl hat deutliche Baukosten verursacht und kostet im Monat ca. 250 €, auch wenn er in diesem nur zweigeschossigen Bau kaum genutzt wird.